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PHP-Programmierkurs [1] - Variablen
Variablen
Innerhalb eines Programms können Informationen zur späteren Verwendung in Variablen gespeichert werden. Diese Variablen unterscheiden sich in ihren Datentypen.
PHP unterstützt Datentypen für:
- ganze Zahlen
- Zahlen mit Nachkommastellen (auch genannt: Fließkommazahlen)
- Zeichenketten (Strings)
- Felder (ein- und mehrdimensionale Felder von Variablen)
- Objekte
Datentypen
Der Datentyp für eine Variable wird nicht vom Programmierer festgelegt, sondern richtet sich nach dem Zusammenhang, in dem die Variable verwendet wird. Eine Variable kann ihren Datentyp innerhalb eines Programms wechseln. Im Unterschied zu vielen anderen Programmiersprachen findet in PHP keine Variablendeklaration statt. Dies bedeutet, dass eine Variable bei ihrem ersten Erscheinen sofort benutzt werden kann und dem Programm vorher nicht bekannt gemacht werden muss.
#1
Namen
Für den Namen einer Variablen gelten folgende Regeln:
- Er muss mit einem Dollarzeichen
$beginnen. - Er darf keine Leerzeichen enthalten.
- Er darf nur aus Buchstaben und Ziffern bestehen, wobei das erste Zeichen ein Buchstabe sein muss. Es sind Groß- und Kleinbuchstaben erlaubt, zwischen denen jedoch unterschieden wird ( $HokusPokus ist nicht das Gleiche wie $hokuspokus).
- Er darf keine deutschen Umlaute und kein ß (scharfes S) enthalten.
- Er darf als einziges Sonderzeichen den _ (Unterstrich) enthalten.
- Er darf nicht mit einem reservierten Wort, z. B. mit einem Befehl aus der Sprache PHP, identisch sein.
Du solltest selbsterklärende Namen vergeben. Dies hat den Vorteil, dass sich jeder, der sich später mit dem Programm befasst, sofort zurechtfindet. \\Einige Beispiele sind: $Startmeldung , $Temperaturwert , $XKoordinate , $Ywert.
#2
Literatur
- Theis, T. (2017): Einstieg in PHP 7 und MySQL. (Rheinwerk Verlag) Bonn