Tag: Adressierung

  • IPv4

    IPv4 ist ein System, das im Internet dafür sorgt, dass jedes Gerät eine eigene Adresse bekommt, damit es mit anderen Geräten kommunizieren kann. Diese Adresse nennt man IP-Adresse. Sie sieht aus wie eine Reihe von vier Zahlen, die durch Punkte getrennt sind, z.B. 192.168.1.1.

    Dank dieser Adressen können Geräte, wie Computer oder Smartphones, Daten miteinander austauschen, so wie man eine Postadresse braucht, damit Briefe richtig zugestellt werden.

    Es gibt etwa 4 Milliarden mögliche IPv4-Adressen. Aber weil immer mehr Geräte das Internet nutzen, sind die Adressen fast alle vergeben, weshalb ein neues System namens IPv6 entwickelt wurde, um mehr Adressen bereitzustellen.

    Die Zahlen in einer IPv4-Adresse dürfen zwischen 0 und 255 liegen. Jede der vier Zahlen in einer Adresse entspricht einem 8-Bit-Wert, also einer Zahl von 0 bis 255.

    Die IP-Adresse ist einzigartig (es gibt keine exakt gleichen )

    IP-Adressen können statisch oder dynamisch vergeben werden.

    Beispiel:
    „192.168.0.1“ ist eine typische IPv4-Adresse.

    Wikipedia

  • IPv6

    IPv6 (Internet Protocol Version 6), ist ein seit 1998 standartisiertes Verfahren zur Übertragung von Daten in Rechennetzen insbesonders dem Internet.

    Die Daten werden in Paketen versendet, und mit der Empfänger und Absende Adresse versehen .

    IPv6 ermöglicht die direkte Kommunikation jeder Endadresse, vereinfacht Routing, und vieles mehr.

    Aufbau: Sie enthält Zahlen, (klein)Buchstaben und Sonderzeichen -> besteht aus 8 Viererblöcken aus Zahlen/Buchstaben. Die Blöcke sind durch Doppelpunkte getrennt.

    (Wikipedia)

  • Dynamische & Statische Adressierung

    https://matob.web.id/random/wp-content/uploads/sites/2/2021/11/DHCP-Server-Function.jpg

    Die statische IP-Adresse

    Statische IP-Adressen sind fest und ändern sich nicht. Einmal zugewiesen, ändert sich eine statische IP-Adresse in der Regel erst dann, wenn der Besitzer oder die Besitzerin der IP dies veranlasst.

    Die statische IP-Adresse wird also an Computer oder Server von Webseiten vergeben, damit sie stets unter einer Nummer verfügbar sind. Vergleichbar ist eine statische IP-Adresse mit einer Telefonnummer. Die wird auch nur sehr selten geändert, damit Sie für Ihre Freunde stets unter einer Nummer erreichbar sind.

    Die dynamische IP-Adresse

    Wie der Name schon sagt, können sich dynamische IP-Adressen mitunter kurzfristig ändern. Dynamische Adressen werden nach Bedarf von DHCP-Servern (Dynamic Host Configuration Protocol) zugewiesen.

    Nutzung:

    Wir verwenden dynamische Adressen, da IPv4 nicht genügend statische IP-Adressen bietet. So hat beispielsweise ein Hotel wahrscheinlich eine statische IP-Adresse, aber jedes einzelne Gerät in seinen Zimmern eine dynamische IP-Adresse.

    Unterschiede

    Dynamische und statische IP-Adressen (DHCP) unterscheiden sich in ihrer Zuweisung und Verwaltung:

    • Dynamische IP-Adressen werden automatisch vom DHCP-Server zugewiesen, was bedeutet, dass neue Geräte ohne manuelle Konfiguration eine IP-Adresse erhalten können. 
    • Statische IP-Adressen werden manuell zugewiesen und bleiben konstant, was sie ideal für Server oder Geräte macht, die eine stabile Verbindung benötigen. 
    • Vorteile von DHCP: Automatisierte Verwaltung, Flexibilität für neue Geräte und einfache Netzwerkverwaltung. 
    • Vorteile von statischen IP-Adressen: Zuverlässigkeit für Server und Remote-Verbindungen, weniger anfällig für Hacking. 

    Diese Unterschiede machen es wichtig, die Art der IP-Adresse je nach Netzwerkbedarf zu wählen.

    Quellen:

    Dynamic Host Configuration Protocol – Wikipedia

    DHCP vs. Static IP: Was ist besser?

    Statische vs. dynamische IP-Adressen: Worin besteht der Unterschied? (avast.com)