Variablen

Werte wie Zeichenketten, Zahlen oder Wahrheitswerte werden in Variablen gespeichert. Variablen machen Programme leichter lesbar, weil durch die Bezeichnung der Variablen deutlich wird, wofür die verschiedenen Werte stehen. Zudem dienen Variablen dazu, Werte für spätere Operationen verfügbar zu halten. Sie sind also ein Speicher für Werte, die man im Laufe des Programms immer wieder benötigt

  • Mit der Deklaration benennen wir eine Variable und machen diese dem Compiler bekannt.
  • Mittels der Initialisierung können wir die Variable auf einen initialen Anfangswert setzen.
  • Am Anfang sollte ein Kleinbuchstabe stehen. Ziffern sind nicht zulässig.
  • Danach dürfen Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Unterstriche verwendet werden.
  • Umlaute wie ä, ö, ü das ß, Leerzeichen und weitere Sonderzeichen sind nicht erlaubt.
  • Schlüsselwörter, z.B. for dürfen nicht verwendet werden.
  • „Sprechende Variablennamen“: Der Name sollte etwas über den Inhalt der Variablen aussagen. Dabei hat sich in Python als Standard ergeben, dass bei zusammengesetzten Wörtern die einzelnen Wörter durch einen Unterstrich getrennt werden, also z.B. alter_in_jahren oder gewicht_in_kg.

Bearbeite die Aufgabe. Die Aufgabenstellung ist als Kommentar im Programmcode hinterlegt ;)

Betrachte folgenden Programmcode. Im Programmcode wiederholt sich ein bestimmter Wert. Die Einführung welcher Variable bietet sich also an? Verbessere den Programmcode, um diese Variable!

Schreibe ein Programm, das die Daten eines Schülers in mehreren Variablen speichert und hinterher ausgibt. Zu speichern sind: Name, Vorname, Alter, Notendurchschnitt, zweite Fremdsprache(True/False) und Musik (True/False). Beachte dabei unbedingt nachfolgendes Struktogramm. Es hilft dir beim Lösen der Aufgabe ;)